Historie

Die Geschichte unseres Vereins

1929  Der Verein "Katholisches Jugendwerk e.V." übernimmt das Gelände des ehemaligen "Fort Gonsenheim", um dort eine Sport-, Erholungs- und Tagungsstätte für katholische Jugendverbände zu schaffen. Unter anderem entsteht hier ein Tennisplatz.

1930  Die "Tennisvereinigung Mainz" wird von ca. 40 Mitgliedern gegründet, gegen Jahresende waren es bereits 60 Mitglieder.

1931  Platz 2 wird in Selbstbauweise errichtet und bespielt.

1932  Es entsteht der 3. Platz. Turniere werden z.B. mit der Tennisgesellschaft Mannheim, Rot-Weiß Mainz (später TSC), MTV 1817, TC MAN Gustavsburg, DJK Offenbach, TC Bingen, Reichsbahn Turn- und Sportverein Mainz, GW Biebrich, BW Wiesbaden und RW Wiesbaden gespielt.

1933  Neues Vereinsrecht! Einheitssatzungen mussten übernommen werden. Der Vereinsname "Grün-Weiß" entsteht.

1936  Unter dem Druck der politischen Verhältnisse (Beschlagnahme des Jugendwerkgeländes) wird der Tennisvereinigung Grün-Weiß Mainz jegliche Spielmöglichkeit genommen. Als Konsequenz wird die Selbstauflösung beschlossen. Vereinsmitglieder wandern in Gruppen in andere Vereine (TSC, MTV 1817, Tennisabteilung Reichsbahn Turn- und Sportverein Mainz usw.) ab.

1937 - 1949  Es bleiben nur Freundschaften und Verbindungen der alten Grün-Weiß-Mitglieder.

1949  Wiedergründung! Nachdem die französische Besatzungsmacht als letzte in Deutschland das Vereins- und Versammlungsverbot aufhebt, gründen alte Mitglieder den Verein "Grün-Weiß" auf dem Gelände des Jugendwerks neu. Sie kommen überwiegend aus den Vereinen, zu denen sie zuvor abgewandert waren.

1950  Grün-Weiß wollte die Tennisplätze auf dem Jugendwerkgelände in eigener Regie übernehmen. Das ebenfalls wiederentstandene Jugendwerk (DJK) lehnte jedoch ab. Hinzu kamen andere Schwierigkeiten wie z.B. Wassermangel aufgrund fehlender Pumpen. Es bot sich jedoch eine Alternative an:

1951  Der Verein mietete (später kam es zum Kauf) das brachliegende Gelände "Am Müllerwäldchen" des Herrn Dr. Nägeli, auf dessen Tennisplätzen BW Mainz ab 1921 und während des Krieges gespielt hatte. TV Grün-Weiß hatte seinen "Standort" gefunden. Mit den Plätzen 1 und 2 wurde die Saison begonnen.

1951/52  Bau der Garderoben und Waschräume (DM 7.000.-)

1953/54  Platz 3 wird überwiegend von den Mitgliedern selbst gebaut. Finanzielle Unterstützung kommt aus dem Totofond des Landes Rheinland-Pfalz.

1955  Bau des ersten Clubhauses (Holzbau), in dessen "Saal" das 25-jährige Stiftungsfest gefeiert wurde.

1958  Die Mitglieder errichten Platz 4.

1962  Baubeginn des "neuen" Clubhauses.

1966/67  Die Kanonikus-Kir_Realschule entsteht neben unserer Tennisanlage. Durch Verhandlungen mit der Stadtverwaltung erwirbt der Verein ein Erbbaurecht an einem weiteren Gelände, den späteren Plätzen 5 und 6.

1967  Das Clubhaus ist (endlich) fertig. Das Obergeschoss ist über eine Wendeltreppe erreichbar; eine Zentralheizung wurde installiert; Tische und Stühle sowie eine Bar stellte die Brauerei.

1969  Die Plätze 5 und 6 werden gebaut. Zur Finanzierung werden Mitgliederdarlehen in Anspruch genommen.

1979  Erweiterung der Tennisanlage: Platz 7 entsteht.

1985  Umbau des Clubhauses. Die Bar wird versetzt und vergrößert, die Wendeltreppe zum Obergeschoss durch den Anbau eines Treppenhauses ersetzt.

1985/88  Durch die Klage eines Anwohners droht die Schließung des Spielbetriebs.

1992  Nach gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt es zu einem Vergleich: Platz 7 mußte bepflanzt werden; für Platz 3 wurden Spielzeiten festgelegt; Platz 4 soll rücksichtsvoll bespielt werden.

2003  Mit erheblichem Kostenaufwand wird das Dach des Clubhauses und der Umkleideräume saniert.

2005  Der Verein feiert sein 75-jähriges Bestehen. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten wird unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Max Munz zum Ehrenpräsidenten ernannt.

2007/08  Verkauf von Platz 3.